Langenthal, Nidau und Port neu bei der KulturLegi Kanton Bern

Die Stadt Langenthal führt 2012 die KulturLegi ein.
In Langenthals Politik selber war die KulturLegi nicht unbestritten: Vor eineinhalb Jahren stellte sich der Gemeinderat dagegen, dass die Einführung der KulturLegi in der Stadt überhaupt geprüft wird. Sponsoren, so die Idee des Gemeinderates, sollten für die Legi eingespannt werden. Das Postulat der ehemaligen Langenthaler Stadträtin Nadine Masshardt (SP) wurde aber trotz Bedenken überwiesen. Weshalb die Kehrtwende'? Nachgefragt beim zuständigen Gemeinderat Reto Müller (SP), sagt er: «Nach eingehender
Diskussion ist der Gemeinderat zu folgendem Schluss gekommen. Es ist wichtig, Kindern, Jugendlichen
sowie Familien, welche wirtschaftlich unterstützt werden oder die nachweislich am Existenzminimum leben, dank des Angebots der KulturLegi den Zugang zu Sport, Bildung und Kultur ab 2012 zu erleichtern.» Die Entscheidung sei aufgrund des erstellten Prüfberichts des Sozialamtes gefallen.

In der Stadt Nidau und der Gemeinde Port können Menschen mit knappem Budget ab Januar Angebote aus Kultur, Bildung und Sport zu stark ermässigten Preisen nutzen. Der Gemeinderat hat entschieden, die KulturLegi der Caritas Bern für mindestens zwei Jahre einzuführen. Die Stadträtin Maja Büchel hat im Juni 2011 in einer Motion verlangt, dass in der Stadt Nidau die KulturLegi eingeführt wird. Der Gemeinderat hat sich daraufhin eingehend über das Angebot der Caritas Bern informiert und ist zum Schluss gekommen, dass die KulturLegi Kanton Bern ein geeignetes Instrument sei, um den von Armut betroffenen Menschen den Zugang zu zahlreichen Angeboten aus den Bereichen Bildung, Sport und Kultur zu ermöglichen. Die KulturLegi wird im Einzugsgebiet der Sozialen Dienste (Nidau und Port) am 1. Januar 2012 eingeführt.




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