Warum gibt es die KulturLegi?

590'000 Menschen in der Schweiz leben unter der Armutsgrenze, weitere 400'000 Personen sind armutsgefährdet. Dies hat weitreichende Konsequenzen: Armut führt häufig zu einer eingeschränkten Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Leben bis hin zu sozialer Isolation.

Die KulturLegi wirkt dem entgegen indem sie Kultur-, Bildungs- und Sportangebote für Menschen an der Armutsgrenze erschwinglich macht und so die soziale Einbindung Armutsbetroffener ins gesellschaftliche Leben fördert. Günstiger ins Museum, zum halben Preis ins Kino oder reduzierte Kosten für einen Tanzkurs - Lichtblicke im oft schwierigen Alltag Armutsbetroffener. Eine Nutzerin formuliert es folgendermassen: "Wenn ich Kultur ganz aus meinem Budget streichen müsste, würde ich verkümmern. Kultur ist für mich Seelennahrung."

Das will Caritas erreichen

Seit mehr als zehn Jahren gibt es die KulturLegi in der heutigen Form. Derzeit nutzen rund 85'000 Menschen in der Schweiz dieses Angebot - das Bedürfnis nach Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben ist gross. Die KulturLegi leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur Vision einer Schweiz, in der alle Menschen am sozialen, kulturellen und sportlichen Leben teilhaben können.

12 regionale Caritasorganisationen betreiben dazu ein regionales KulturLegi-Büro und Caritas Schweiz betreibt eine nationale Geschäftsstelle.